Rehabilitation & Rückenschule

Rückenschmerz ist kein Schicksal

Rehabilitation / Rückenschule

In Deutschland haben statistisch gesehen zurzeit 27–40 % der Menschen Rückenschmerzen.
Etwa 70 % haben die Schmerzen mindestens einmal im Jahr und etwa 80 % klagen mindestens einmal im Leben über Rückenschmerzen. Damit erkranken Deutsche im internationalen Vergleich häufiger. Vergleiche sind jedoch problematisch. Von den Abschnitten der Wirbelsäule ist die Brustwirbelsäule (BWS) hinsichtlich Rückenschmerzen prozentual am wenigsten und die Lendenwirbelsäule (LWS) am häufigsten betroffen.[1]

Rückenschmerzen sind nach den Infektionen des Atemtrakts die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche.[2]
Rückenschmerzen sind Ursache von 15 % aller Arbeitsunfähigkeitstage. Am häufigsten sind Rückenschmerzen in der Altersgruppe der 50- bis 70-Jährigen zu verzeichnen, Kinder sind davon jedoch nicht ausgenommen.
Die volkswirtschaftliche Bedeutung der verschiedenen Erkrankungen der Wirbelsäule ist enorm. Bei den meisten Frührenten (18 %) stellen Wirbelsäulenbeschwerden mehr oder weniger direkt den Anlass zur Berentung dar.[1]

Rückenschmerz ist kein Schicksal!

Rückenschmerzen sind mehr und mehr auf dem Vormarsch. Inzwischen gehen Studien davon aus, dass rund 80% aller Deutschen ein oder mehrmals in ihrem Leben von Rückenschmerzen betroffen sind. Und immer mehr Menschen leiden an solchen Beschwerden monatelang, ja sogar jahrelang.

Aber was genau steckt hinter Rückenschmerzen?

Die Wirbelsäule ist eine Art Knochenrohr, in dessen Innerem unsere Nervenbahnen verlaufen und so zwischen Hirn und Körper eine stete Verbindung herstellen. Auch die sensiblen Nerven verlaufen hier. Wie der Name schon sagt sind diese für unsere Empfindungen, Wahrnehmungen, unser Spüren verantwortlich. Ist der Körper starken Belastungen ausgesetzt (durch Stress, einseitige Haltung, zu wenig Bewegung, sitzende oder stehende berufliche Tätigkeit) geraten diese sensiblen Nervenzellen unter Dauerbeschuss. Dies versucht der Körper zu kompensieren indem die Muskeln in der betroffenen Körperregionen verkrampfen. Diese Verkrampfung führt dazu, dass die Durchblutung schlechter wird und damit eine lokale Übersäuerung entsteht. Säure  wiederum bedeutet Schmerz. Die Folge einer physischen oder psychischen Überlastung kann also regionaler Rückenschmerz sein.

Um dem Schmerz zu entgehen und die Gelenke zu schützen, nimmt die betroffene Person eine Schonhaltung ein. Dies ist anfänglich zum Schutze der schmerzenden Bereiche durchaus sinnvoll. Dauerhafte, einseitige Haltungen fördern hingegen die Unbeweglichkeit der Wirbelgelenke und Muskeln. Muskeln beginnen als Folge zu schrumpfen und verlieren zunehmend an Kraft. Dadurch kommt es wiederum zu einer erhöhten Belastung von Wirbeln und Gelenken, zu Abnutzungserscheinungen und weiteren Schmerzen – ein Teufelskreis beginnt!

Der menschliche Körper ist im Wesentlichen in drei Abschnitte unterteilbar: Rumpf, Beine, Arme. Dabei stellt der Rumpf jenen Teil mit der meisten Muskelmasse dar.

Diese Muskeln sind in Schichten angelegt und dienen in der Tiefe dazu, die Wirbelsäule zu stützen und uns gegen die Schwerkraft auf zu richten – in den oberflächlichen Schichten sind die Muskeln tendenziell größer und sind nicht mehr für die Aufrichtung und Stütze zuständig sondern vor allem für Bewegung.

Das heißt, dass es die kleinen Muskeln in der Tiefe sind, die darüber entscheiden, ob unser Rücken Beschwerden bereitet oder nicht. Es heißt auch, dass ein sinnvolles und wirkungsvolles Rückentraining nur dann möglich ist, wenn das Training auch wirklich auf die kleinen Muskeln in der Tiefe unseres Rumpfes wirkt.

Das große Problem in der Vergangenheit war, dass herkömmliche Trainingsformen vor allem die sog. Bewegungsmuskeln beansprucht. Egal ob Training mit Gewichten oder Gymnastik – immer sind es die großen und oberflächlichen Bewegungsmuskeln die hier hauptsächlich beansprucht und trainiert werden.

Ganz anders ist das bei amplishape-Training. Diese hochmoderne Trainingsform ermöglicht es erstmals, die tiefliegende Muskelmasse und die kleinsten Muskeln nahe der Wirbelsäule mit derselben Intensität an zu sprechen wie die oberflächlichen und großen Muskelgruppen.

Genau deswegen ist amplishape-Training so erfolgreich bei jeglicher Form von Gelenkbeschwerden aber besonders effektiv und wirksam bei Rückenbeschwerden.

Studien konnten in der Vergangenheit schon herkömmlichem Stromtraining eine große Wirksamkeit bei Rückenschmerzen attestieren, doch amplishape-Training ist hier überragend, weil der bei amplishape-Trainig eingesetzte Strom aus der Sportmedizin und Sportphysiotherapie kommt und genau für solche Trainingsziele über Jahre optimiert wurde.

Hintergrund

Der Strom des stimawell EMS ist eine modulierte Mittelfrequenz. Diese Stromform ist die einzige, die wirklich auch in die tiefsten Regionen des Körpers gelangt und somit auch in der Tiefe wirkungsvoll arbeitet.

Der Storm wirkt auf die Zellen aller Gewebe. So  ermöglicht er einerseits dass die Zellen aktiviert werden und wieder besser mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, und gleichzeitig bringt er die Muskelzellen über ein sog. Triggern des Kalziumsystems in den Muskelzellen diese dazu wieder physiologisch zu arbeiten. Das heißt, die Muskel kontrahieren wieder physiologisch, so wie das ihre Aufgabe ist und dadurch lösen sich einerseits Verspannungen auf und gleichzeitig baut sich die Muskulatur auf Zellebene – also von Innen heraus – wieder auf und gesundet.

Die Erfahrung zeigt, dass nach 10 Trainingseinheiten selbst langjährig bestehende Rückenbeschwerden eine deutliche Verbesserung zeigen.  Dies belegt auch eine Studie der Sporthochschule Köln zu dem Thema.

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